Themen und Inhalte.
Sechs Module, die aufeinander aufbauen und gemeinsam ein vollständiges System für den Arbeitsalltag ergeben.
Wochenplanung mit der Zeitblock-Methode
Der Arbeitstag ohne Bürostruktur beginnt mit einer Frage: Was mache ich zuerst? Die Zeitblock-Methode gibt darauf eine klare Antwort.
Statt einer offenen To-do-Liste werden im Kalender feste Zeitfenster für bestimmte Aufgabentypen reserviert. Tiefenarbeit bekommt einen Block, Kommunikation einen eigenen, administrative Aufgaben einen weiteren. Das verhindert das ständige Springen zwischen verschiedenen Tätigkeiten.
Dieses Modul zeigt, wie eine Woche strukturiert geplant wird, ohne dabei unflexibel zu werden. Wie Pufferzeiten eingeplant werden. Und warum die Planung am Ende der Woche, nicht am Montag früh, der entscheidende Schritt ist.
- Grundprinzipien der Zeitblock-Methode
- Aufgabentypen erkennen und zuordnen
- Wochenplanung praktisch umsetzen
- Pufferzeiten und Flexibilität einplanen
Priorisierung nach dem Eisenhower-Prinzip
Nicht alles, was dringend erscheint, ist wichtig. Das Eisenhower-Prinzip hilft, diesen Unterschied systematisch zu machen.
Das Eisenhower-Prinzip unterscheidet zwischen vier Kategorien: wichtig und dringend, wichtig aber nicht dringend, dringend aber nicht wichtig, und weder noch. Diese einfache Matrix verändert, wie Aufgaben wahrgenommen und angegangen werden.
In diesem Modul wird gezeigt, wie die Matrix im Alltag eingesetzt wird, wie typische Fehler bei der Einordnung vermieden werden und warum der Bereich "wichtig, aber nicht dringend" für selbstständige Arbeit besonders kritisch ist.
- Die vier Quadranten verstehen
- Aufgaben korrekt einordnen
- Typische Fehleinschätzungen erkennen
- Tagesentscheidungen auf Basis der Matrix treffen
Digitale Ablage ohne Papierchaos
Ein voller Desktop, Dateien mit Namen wie "final_final_v3.pdf" und Dokumente, die nicht mehr auffindbar sind. Das ist ein lösbares Problem.
Dieses Modul entwickelt ein Ablagesystem, das dauerhaft funktioniert. Nicht nur direkt nach dem Aufräumen, sondern auch nach drei Monaten Betrieb. Denn ein System, das Disziplin erfordert, die man im Alltag nicht hat, ist kein gutes System.
Behandelt werden Dateinamenkonventionen, Ordnerstrukturen, der Umgang mit eingehenden Dokumenten und die Frage, was wirklich aufbewahrt werden muss. Auch der Übergang von physischen zu digitalen Dokumenten wird praktisch besprochen.
- Ordnerstruktur aufbauen
- Dateinamenkonventionen einführen
- Posteingang und Dokumentenfluss regeln
- Physische Dokumente digitalisieren
Umgang mit Ablenkungen im Homeoffice
Das Homeoffice bietet keine natürliche Arbeitsatmosphäre. Ablenkungen sind strukturell eingebaut. Dieses Modul zeigt, wie man trotzdem fokussiert arbeitet.
Ablenkungen im Homeoffice haben verschiedene Quellen: externe Unterbrechungen durch Haushalt, Familie oder Nachbarn; digitale Ablenkungen durch Benachrichtigungen und offene Browser-Tabs; und interne Ablenkungen durch Gedanken, die auftauchen, wenn niemand zuschaut.
Jede dieser Quellen braucht eine andere Strategie. Das Modul vermittelt konkrete Techniken für jede Kategorie, darunter die Pomodoro-Technik als Ergänzung zur Zeitblock-Methode, Regeln für Benachrichtigungen und Methoden zur mentalen Fokusrückkehr.
- Ablenkungsquellen identifizieren
- Externe Unterbrechungen reduzieren
- Digitale Ablenkungen kontrollieren
- Fokus nach Unterbrechungen zurückgewinnen
Aufbau einer Abschlussroutine für den Feierabend
Wer zu Hause arbeitet, weiß oft nicht, wann der Arbeitstag endet. Eine Abschlussroutine schafft diesen Übergang bewusst.
Ohne klare Trennung zwischen Arbeit und Freizeit entsteht ein dauerhafter Hintergrundstress: Das Gefühl, eigentlich noch arbeiten zu müssen. Eine Abschlussroutine ist kein Ritual um seiner selbst willen, sondern ein funktionales Werkzeug.
In diesem Modul wird eine persönliche Abschlussroutine entwickelt. Was gehört dazu? Wie lang sollte sie sein? Welche Handlungen signalisieren dem Gehirn verlässlich, dass der Arbeitstag beendet ist? Die Antworten sind individuell, aber die Prinzipien dahinter sind es nicht.
- Funktion von Abschlussroutinen verstehen
- Persönliche Routine entwickeln
- Übergänge bewusst gestalten
- Routine langfristig verankern
Struktur langfristig halten
Neue Systeme funktionieren oft in den ersten Wochen gut. Das sechste Modul beschäftigt sich damit, was danach kommt.
Strukturen brechen zusammen, wenn sie zu starr sind oder wenn das Leben sich verändert. Projektphasen, Krankheit, Urlaub, neue Aufträge: All das wirft auch gut funktionierende Systeme aus dem Gleichgewicht. Dieses Modul vermittelt, wie erarbeitete Routinen resilient gemacht werden.
Behandelt werden Methoden zur regelmäßigen Überprüfung des eigenen Systems, Strategien für den Neustart nach Unterbrechungen und die Frage, welche Elemente unverzichtbar sind und welche flexibel angepasst werden können.
- Systeme auf Resilienz prüfen
- Wöchentliche Reviews einführen
- Nach Unterbrechungen neu starten
- Kern-Routinen von Optionalem trennen
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